Oct 30, 2014

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"Sie liebte die sanfte Hügellandschaft, die wilden, sich windenden Flüsse und den Blick auf die Mischwälder der Appalachen, die im Herbst in leuchtenden Farben glühten. Tayanita schloss die Lider, um sich dem Zauber des Augenblicks hinzugeben. Ein forderndes Bellen erklang, und eine feuchte, warme Schnauze stupste gegen ihre Hand.
„Tsali, komm her.“ Tayanita griff nach dem mit bunten Perlen besetzten Hundehalsband und zog das Tier zu sich heran. „Schon zurück von deinem Spaziergang?“
Die Hündin gab einen zufriedenen Laut von sich, bevor sie sich an ihrer Seite niederließ.
Gelassenheit und die Gewissheit, dass stets alles so geschah, wie es vorherbestimmt war, lagen in Tayanitas Blick, als sie die ferne Hügelkette betrachtete. Sie war es gewohnt, Dinge zu sehen, die anderen Menschen verborgen blieben. Eine Melodie geisterte durch ihren Kopf, eine Melodie, so alt wie die Legenden ihrer Vorväter. „Ich habe das Gefühl“, sagte sie zu Tsali, „dass heute noch etwas geschehen wird.“
 

(aus "Hannahs Entscheidung" - Im Schatten der Appalachen 1 - veröffentlicht im Januar 2014)
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